Große Dateien versenden
E-Mail-Anhänge sind meist auf 20–25 MB begrenzt, und kostenlose Cloud-Konten sind nach ein paar GB voll. Für Videoprojekte, Spieldateien, Backups oder Fotoarchive mit Dutzenden Gigabyte braucht es eine andere Lösung.
Die Möglichkeiten im Vergleich
| Methode | Vorteil | Nachteil |
|---|---|---|
| E-Mail-Anhang | Kann jeder | Meist 20–25 MB Limit |
| Cloud-Link (Drive, Dropbox …) | Empfänger lädt herunter, wann er will | Erst hochladen; Kontingente und Ablauffristen; die Datei liegt bei einem Dritten |
| USB-Stick / Festplatte | Kein Internet nötig | Langsam und unpraktisch über Entfernung |
| Direkte Übertragung (P2P) – Peerxfer | Kein Warten auf Upload, kein Größenlimit, nichts landet auf einem Server | Beide müssen gleichzeitig online sein |
So geht’s mit Peerxfer
- Peerxfer öffnen und Datei oder Ordner auswählen.
- Das erzeugte Passwort übernehmen (oder ein eigenes eintippen) und auf „Freigabelink erstellen“ klicken.
- Link oder 6-stelligen Code und Passwort an den Empfänger schicken; den Tab offen lassen.
- Der Empfänger öffnet den Link, gibt das Passwort ein und lädt die Datei herunter.
Tipps ab 50 GB
- Prüfe, ob beim Empfänger genug Speicher frei ist; ab 10 GB braucht das Zusammenfügen zusätzlichen Platz in Höhe der Dateigröße.
- Beide Rechner ans Stromnetz hängen und den Ruhezustand ausschalten.
- Wenn möglich per LAN-Kabel verbinden; sind Sender und Empfänger im selben WLAN, geht es oft deutlich schneller.
- Viele kleine Dateien vorher in eine ZIP packen – das beschleunigt die Übertragung.
- Reißt die Verbindung ab, keine Panik: Peerxfer verbindet sich bis zu 10 Minuten automatisch neu und macht dort weiter, wo es aufgehört hat.
Mehr dazu: So funktioniert’s · Häufige Fragen · Dateien ohne Cloud teilen.
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